Wer ist schlauer? Eine Katze oder ein Hund?


Viele Hunde-und Katzenbesitzer fragen sich immer wieder, wer denn nun schlauer ist, der Hund oder die Katze? Der Katzenliebhaber würde wohl sofort sagen, dass die Katze natürlich schlauer ist und genauso verhält es sich mit dem Hundebesitzer. Dieser ist von seinem treuen Vierbeiner natürlich auch vollends überzeugt und würde sagen, dass der Hund der schlauere ist.

Es gibt oft nicht die klare Antwort, wer von beiden Tieren nun schlauer ist. Wenn man beide Lebewesen genau durchleuchtet, kommt man wohl zu dem Entschluss, dass der Hund schlauer ist. Hunde können perfekt trainiert und erzogen werden. Nicht umsonst, sind die Hunde unsere treuesten Ermittler. 

Es gibt Datenträgersuchhunde, Borkenkäferspürhunde, Personensuchhunde, etc. Diese Liste könnte endlos fortgeführt werden. Ohne die Spürnase eines Hundes, wären so manche hochrangige Polizisten aufgeschmissen. Katzen sind auch schlau, das steht außer Frage.

Katzen können Tierklinken hinunterdrücken, auf eine menschliche Toilette gehen, doch die Erziehung einer Katze hat Grenzen. Bei konsequenter Erziehung hören Katzen durchaus auf ihren Namen, doch es ist eher nicht üblich, mit einer Katze die Straße entlang zu spazieren, während die Katze bei Fuß läuft.

Hunde und Katzen treffen aufeinander

Sind Katzen teurer als Hunde?

Neben der Zeit, die man für seinen neuen Mitbewohner aufbringen muss, spielen auch die Kosten für den Hund oder die Katze eine große Rolle. Vor der Anschaffung sollten potentielle Hundeeltern genau durchrechnen, was für Kosten in den folgenden Jahren auf sie zukommen werden. Beim Kauf eines Hundes oder einer Katze gibt es große Unterschiede.

Top-Verpaarungen lassen sich Hundezüchter gut bezahlen, so ein Hund kann zwischen 1.000 Euro und 2.000 Euro kosten. Mischlinge kosten zwischen 150 Euro und 500 Euro.

Kleine Katzen, die aus einer einfachen Verpaarung stammen, sind in der Regel sehr viel günstiger, der Preis liegt zwischen 50 Euro und 350 Euro. Rassekatzen, wie BKH-Katzen, Perser, Bengal-Katzen, Sphynx-Katzen, sind nicht günstig, die Preise variieren zwischen 500 Euro und 1000 Euro.

In den Lebenshaltungskosten gibt es durchaus auch Unterschiede bei der Haltung von Hunden und Katzen. Katzen benötigen eine Katzentoilette, welche alle paar Tage gereinigt werden muss. Hierfür benötigt man ein spezielles Katzenstreu. Einmal pro Jahr sollte ein Tierarztbesuch auf dem Plan stehen, bei dem die Katze ihre jährliche Impfung und Wurmkur erhalten sollte.

Katzen fressen Trockenfutter und Nassfutter. Es gibt mittlerweile viele feine Katzensnacks, mit Lachs und allerlei Leckereien, welche natürlich auch nicht immer besonders günstig sind. Bei Hunden verhält es sich ähnlich, jährliche Tierarztkosten und Futterkosten fallen an. Je größer der Hund allerdings ist, desto teurer fallen die Kosten aus, denn ein größerer Hund frisst mehr. Des Weiteren fällt für einen Hund die jährliche Hundesteuer an.

Viele Hundeeltern gehen mit ihrem Welpen in den ersten Monaten in die Hundeschule, um sich Hilfe bei der Erziehung zu holen und den Hund dadurch besser zu sozialisieren. Zudem kommt die Erstausstattung für die süßen Vierbeiner noch hinzu. Ein Hundebett/Katzenbett darf nicht fehlen und der Hund benötigt ein Halsband, eine Leine, etc.

Dementsprechend sind Katzen nicht teurer als Hunde, es sei denn man benötigt aufgrund einer Krankheit, Nahrungsmittelunverträglichkeit spezielle Nahrung und Futtermittelzusätze. Krankheiten, Gelenkprobleme sind ebenfalls Kostenfaktoren, die für Hunde und Katzen anfallen können.

Sind Katzen gefährlicher als Hunde?

Bei dieser Frage kommt es stark auf die Erziehung des jeweiligen Tieres an. Ein gut erzogener Hund sollte für niemanden eine Gefahr darstellen. Bei einem Straßenhund, der im Ausland auf den Straßen lebt, ist das natürlich etwas anderes. Weiterhin spielt auch die Hunderasse eine große Rolle, ein Pitbull oder ein Staffordshire Terrier sind von Natur aus, gefährlicher, als ein Dackel es je sein könnte.

Deshalb ist ja so wichtig, dass alle Hunde wohl erzogen werden und ihnen jegliche Gefährlichkeit abtrainiert wird. Katzen sind eigentlich ruhige, genügsame Tiere, die es lieben, wenn man ihnen über den Rücken streichelt. Man bekommt sofort ein Feedback, wenn die Katze schnurrt und ihr Leben genießt. Wer einer Katze jedoch zu nahe kommt, kann auch eine unschöne Bekanntschaft mir ihren Krallen machen.

Katzen können sich sehr gut wehren und sind nicht zimperlich. Die dünnen Krallen verursachen tiefe Striemen auf der Haut und können sehr schmerzhaft sein. Wenn die Katze sich schützen muss, wird sie ihre Krallen einsetzen. Gefährlich können Katzen sowie auch Hunde gleichermaßen sein.

Von Hunden, vor allem von gefährlicheren Rassen, gehen aber wohl die größeren Gefahren aus. Wenn ein Hund aggressiv ist und sich angegriffen fühlt, kann er sich schnell in seinem Opfer verbeißen, dies kann im schlimmsten Falle zum Tode eines Menschen führen oder aber zu schwersten Verletzungen.

Sind Katzen unabhängiger als Hunde?

Diese Frage ist eindeutig und ganz einfach zu beantworten. Unabhängiger ist in jedem Fall die Katze. Berufstätige Menschen, die viele Stunden am Tag außer Haus sind, können sich guten Gewissens eine oder mehrere Katzen halten, denn die Katze kann problemlos mehrere Stunden allein bleiben. Sie ist selbstständig und benutzt allein die Katzentoilette.

Hunde hingegen, sollte man nicht so lange alleine lassen. Sie sind sehr menschenbezogen und brauchen ihren Rudelführer, auch wenn sie perfekt erzogen sind. Hunde leben ihr Leben nicht gerne alleine, sondern sind auf ihre Bezugsperson angewiesen.

Dies betrifft das Gassigehen, die Fütterung, die gemeinsame Spielzeit und Trainingszeit. Berufstätige Menschen, die den ganzen Tag außer Haus sind, können es sich überlegen, ob eine Katze als Haustier infrage kommt. Einen Hund sollten sie sich aber nicht anschaffen, dem Hund zuliebe.

Recent Posts